„Künftig wird als erster Schritt bei allen schulischen Neu-, Um- oder Erweiterungsbauten, insbesondere in Verbindung mit der Einrichtung von Mensen, die Möglichkeit der Installation einer Trinkwasserentnahmestelle geprüft“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Patrick Appel nach der letzten Kreistagssitzung. Der Wetteraukreis strebe damit grundsätzlich an, dass an allen Schulen eine Trinkwasserentnahmestelle zur Verfügung steht.

„Grundsätzlich ist der Schulträger nicht für die Bereitstellung von Nahrungsmitteln in Schulen zuständig, dennoch möchte der Wetteraukreis seiner Verantwortung nachkommen und die Möglichkeit bieten, Kindern sowie Jugendlichen daran heranzuführen, wie wichtig das Trinken von Wasser ist“, so Appel weiter. Der Wetteraukreis habe im Rahmen von Pilotprojekten bereits Erfahrungen mit Trinkwasserspendern an Schulen gesammelt.

„Sofern Schulen darüber hinaus neben Um- oder Neubauten einen installations- und firmengebundenen Trinkwasserspender einrichten wollen, sind bestimmte Kriterien wie das Vorhandensein eines geeigneten Standortes und die Zustimmung der Schulkonferenz zu beachten.“ Dies gelte vor dem Hintergrund, dass die deutsche Trinkwasserverordnung sehr hohe Anforderungen an die Bereitstellung und Überwachung von Trinkwasser stelle, was mit einer Betreiberverantwortung von Wasserspendern einhergeht. Die regelmäßige Überwachungspflicht umfasse beispielsweise das Erstellen von Spülplänen in den unterrichtsfreien Zeiten zur Vermeidung von Legionellenbildung.

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