Der Ausschuss für Regionalentwicklung, Umwelt und Wirtschaft beim Wetteraukreis hat sich in zahlreichen Sitzungen intensiv mit dem Klimaschutzbericht des Kreises beschäftigt. In der jüngsten Sitzung wurde er nun abschließend zur Kenntnis genommen und das Fazit der Kreiskoalition ist eindeutig: „Im Wetteraukreis wird nicht nur von Klimaschutz geredet, hier wird gehandelt!“

Der Vorsitzende des Ausschusses Rouven Kötter (SPD) dankte den Mitarbeitenden des Kreises: „Das zuständige Team leistet wirklich engagierte Arbeit, hat im Ausschuss kompetent und verständlich berichtet und alle Fragen ausführlich beantwortet.“ Er betonte auch die Bedeutung des Themas: „Klimaschutz geht alle uns an. Klimaschutz und die damit verbundenen Herausforderungen sind zwar von globalem Ausmaß, es muss ihnen jedoch zugleich regional und lokal begegnet werden.“

Der CDU-Sprecher im Ausschuss Bürgermeister Michael Hahn sieht den Kreis in seinen Anstrengungen auf einem guten Weg: „Die Koalition nimmt ihre Verantwortung ernst und hat bereits wesentliche Weichenstellungen vorgenommen. Unter anderem hat sie ein umfangreiches Klimaschutzkonzept für den Wetteraukreis auf den Weg gebracht. Es wurden im Rahmen der neu definierten Klimaschutzziele konkrete Maßnahmen für den Einsatz Erneuerbarer Energien festgelegt sowie Maßnahmen im Bereich der energetischen Sanierung, der Heizungsmodernisierung und der effiziente Einsatz von Beleuchtungstechnik beschlossen.“

"Der Klimaschutzbericht liefert zunächst die Eckdaten für die kreiseigenen Liegenschaften: den Energieverbrauch der Gebäude, Bilanzierungen sowie sich daraus ergebende Einsparpotenziale. So konnten im Vergleich zu 1990 bereits 65 % der CO2-Emissionen eingespart werden. Dass der Fokus hierbei zunächst auf dem Gebäudemanagement lag, liegt auf der Hand, da der Kreis hier den größten Handlungsspielraum hat“, berichtet Ausschussmitglied Tabea Rösch (SPD). „Der neue Klimaschutzbericht geht jedoch darüber hinaus und nimmt eine ganzheitlichere Betrachtung vor. So rücken auch Mobilität, unsere regionale Landwirtschaft und nachhaltiger Tourismus in den Fokus. Damit befinden wir uns aus meiner Sicht auf dem richtigen Weg".

CDU-Ausschussmitglied Anette Wetekamm ergänzt: „Zum Zweck des Erfahrungsaustauschs und Wissenstransfers setzt sich die Koalition parallel hierzu für eine weitere Vernetzung mit anderen Kommunen und Organisationen im Bereich des Klimaschutzes ein. Die Gründung des kommunalen Energieeffizienz-Netzwerks mit Kommunen im Gebiet des Zweckverbandes Oberhessische Versorgungsbetriebe begrüßt die Koalition ebenso wie die Mitgliedschaft bei „Hessen aktiv: Die Klima-Kommunen", einem Bündnis hessischer Städte, Gemeinden und Landkreise für den Klimaschutz. Dieses Konzept wird die Koalition umfassend und ganzheitlich weiterentwickeln und den Weg zu einem CO2-neutralen Leben gestalten.“

Ein Klimaschutzbericht inklusive geeigneter Maßnahmen zur CO2-Reduktion soll auch künftig im zwei- jährigen Turnus vorgelegt werden. „Wir bleiben bei diesem wichtigen Thema am Ball und sehen es als permanente Querschnittsaufgabe der Kreispolitik an.“ sind sich CDU und SPD in der Wetterau einig.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag