„Wir begrüßen die Zustimmung unseres Schulentwicklungsplanes für Förderschulen durch das Hessische Kultusministerium. Dieser sieht vor, zum Schuljahr 2021/22 sowohl die Brunnenschule in Bad Vilbel als auch die Gudrun-Pausewang-Schule in Nidda aufzuheben, um notwenige Umstrukturierungen vorzunehmen“, kommentiert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Patrick Appel.

Damit werde die Konsequenz aus den Ergebnissen der Modellregion Inklusion gezogen, wonach künftig Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedürfnissen verstärkt in den Regelschulen unterrichtet werden sollen.

„Die Umstrukturierung durch den im Kreistag verabschiedeten Schulentwicklungsplan ermöglicht eine gleichmäßigere Verteilung der Schülerinnen und Schüler im Kreisgebiet. Im Sinne einer echten Wahlfreiheit sollen Eltern auch künftig selbst entscheiden können, ob ihr Kind eine Regelschule oder eine Förderschule besucht. Damit ist auch sichergestellt, dass Eltern weiterhin Lösungen angeboten werden, die eine intensivere Betreuung an einer Förderschule ermöglichen“, so Appel. Dazu gewährleiste der Wetteraukreis ein inklusives Bildungssystem, um das Recht auf Bildung ohne Diskriminierung zu verwirklichen.

„Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, wie eng und kooperativ die Regelschulen mit den regionalen Beratungs- und Förderzentren (rBFZ) sowie den sozialpädagogischen Fachkräften zusammenarbeiten“, so Patrick Appel, der als Haupt- und Realschullehrer an einer Gesamtschule arbeitet. Die Genehmigung des Schulentwicklungsplans sei ein wichtiger Schritt, um die Teilhabe und Zukunftschancen von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Bedürfnissen im Wetteraukreis langfristig zu stärken.

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