Die CDU-Fraktion im Wetterauer Kreistag begrüßt die Initiative von Landrat Jan Weckler, an einem Runden Tisch die Zukunft der Schülerbeförderung im Wetteraukreis zu diskutieren. Die Sorgen, die ein Teil der Wetterauer Elternvertreterinnen und -vertreter jüngst in einem offenen Brief formuliert hatten, nehme man sehr ernst, so CDU-Fraktionsmitglied Manfred Jordis. Gerade der Busfahrermangel sorge in der Tat bundesweit für zunehmend schwierigere Rahmenbedingungen bei der Schülerbeförderung, auch wenn im Wetteraukreis die Situation aktuell stabil sei.

Deshalb sei es erst einmal eine gute Nachricht, dass die akuten Probleme beim Linienbündel Büdingen/Gedern im vergangenen Oktober gelöst werden konnten. Andernorts, beispielsweise in Kassel, müssten derweil die Busfahrpläne aufgrund von Personalmangel und Krankheitsfällen weiter ausgedünnt werden. Im Wetteraukreis funktioniere die Schülerbeförderung laut Auskunft der zuständigen Verkehrsgesellschaft VGO derzeit stabil und zuverlässig. "Das ändert aber nichts daran, dass ein konstruktiver Dialog aller beteiligten Akteure sinnvoll und wichtig ist. Deshalb freuen wir uns, wenn die Elternvertreterinnen und -vertreter das Gesprächsangebot des Landrats annehmen", betont CDU-Fraktionsmitglied Manfred Jordis. Die Verkehrsgesellschaft VGO habe mit ihrem fachlichen Know-how zu den einzelnen Punkten im Offenen Brief bereits hilfreiche und wichtige Hinweise gegeben.

Kritik üben die Christdemokraten indes an FDP-Fraktionschef Jörg-Uwe Hahn, der mit unsachlichen Äußerungen versuche Stimmung zu machen: „Als Herr Hahn noch damit beschäftigt war, den Landrat in einer Pressemitteilung persönlich zu diskreditieren, hat dieser bereits ohne viel Aufsehens die Initiative ergriffen und den Dialog mit den Eltern und der VGO angestoßen. Wir würden uns wünschen, dass Herr Hahn künftig weniger Zeit in populistische Pressemitteilungen investiert und stattdessen einen sachlichen Beitrag zur Debatte leistet", so CDU-Fraktionsmitglied Manfred Jordis. Einen konstruktiven Lösungsvorschlag bleibe Hahn in seiner Pressemitteilung nämlich schuldig.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag