„Bund und Land müssen schneller handeln“, fordert Patrick Appel, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU Kreistagsfraktion im Wetterauer Kreistag. „Wir appellieren an Herrn Al-Wazir, den zuständigen hessischen Staatsminister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, Maßnahmen zu ergreifen, damit die Personendichte bei der Schülerbeförderung in Zeiten der Corona-Pandemie reduziert werden kann.“

Es könne nicht sein, dass die Schulen alle Hebel in Bewegung setzen, dass Hygienevorschriften und Abstandsregeln auf dem Schulgelände und im Gebäude eingehalten werden, aber im Bus jegliche Abstandsregel nicht mehr gelte und eingehalten werden könne. „Das liegt im Zuständigkeitsbereich des grünen Staatsministers, hier sind uns die Hände gebunden. Er muss handeln“, so die Aufforderung der beiden Fraktionsvorsitzenden Sebastian Wysocki (CDU) und Christine Jäger (SPD). Bürgerinnen und Bürger und insbesondere Eltern erwarten, dass schnell gehandelt werde. Es sei schon genug Zeit verstrichen.

„Ich erwarte vom Verkehrsminister, dass die Situation der Schülerinnen und Schüler in den Landkreisen ernst genommen wird und dass endlich gehandelt wird. Der Einsatz von Reisebussen zur zusätzlichen Verstärkung im Linienverkehr muss rechtlich vom Land Hessen ermöglicht werden“, fordert die Kreistagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD Wetterau Lisa Gnadl.

„Die Gespräche zwischen VGO bzw. ZOV Verkehr und den Regierungspräsidien Darmstadt und Gießen begrüßen wir ausdrücklich, so Appel und weiter: „auch halten wir es für Sinnvoll zu prüfen, ob es temporär möglich ist, in einzelnen Fällen Schulanfangszeiten zu verschieben und damit eine Entzerrung hervorzurufen.“

Ebenso sehe die Koalition alle notwendigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie als Aufgabe der Landes-und der Bundesregierung und damit auch in der Zahlungspflicht zur Reduzierung der Personendichte bei der Schülerbeförderung.

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