Eine qualitativ hochwertige stationäre und ambulante wohnortnahe medizinische Versorgung ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Zukunftsfähigkeit des Wetteraukreises. Aus diesem Grund hat die CDU-Kreistagsfraktion heute für die Erhöhung der Gesellschaftsanteile des Wetteraukreises an der Gesundheitszentrum Wetterau gGmbH gestimmt. „Kreis und Stadt profitieren gleichermaßen von dem Beschluss, aber die wahren Gewinner sind die Bürgerinnen und Bürger im Wetteraukreis. Sie können sich darauf verlassen, dass wir auch künftig Hochleistungsmedizin direkt vor der eigenen Haustür erwarten können“, so CDU-Fraktionschef Sebastian Wysocki.

Mit dem heutigen Beschluss tragen wir zur dauerhaften Sicherung der Gesundheitsinfrastruktur im Kreis bei. Für den Krankenhausneubau in Bad Nauheim, der nach dem jüngsten Bericht von GZW-Geschäftsführer Dr. Dirk M. Fellermann 83 Millionen Euro kosten soll, sind zwar erhebliche Fördermittel eingeworben worden, aber ein Teil der Ausgaben muss von den Gesellschaftern gestemmt werden. „Für die Finanzierung war es notwendig, dass Stadt und Kreis sich auf eine zukunftsfähige Struktur unseres Gesundheitszentrums einigen. Das haben wir getan. Zur Finanzierung des Neubauvorhabens wird der Wetteraukreis nun 15 Millionen Euro in das GZW investieren und damit sein Stammkapital auf 84 Prozent erhöhen. Wir stellen so sicher, dass Bad Nauheim mit einem hochmodernen Hochwaldkrankenhaus ein medizinisch und wirtschaftlich konkurrenzfähiger Klinikstandort in kommunaler Hand bleibt. Gleichzeitig erhält die Stadt aber auch ein Mitspracherecht bei Grundsatz-Entscheidungen. Den Wunsch der Stadt, die Kerckhoff-Klinik abzusichern, die ein Leuchtturm in Sachen Herz- und Lungenmedizin ist, konnten wir ebenfalls Rechnung tragen“, so Wysocki weiter, der den heutigen Kreistagsbeschluss als einen der wichtigsten Beschlüsse dieser Wahlperiode bezeichnete.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende dankte allen am Gelingen dieses so wichtigen Beschlusses beteiligten Personen. „Ein besonderer Dank gilt jedoch Landrat Jan Weckler, der dreieinhalb Jahre an den Erfolg und die Lösung dieser Herausforderung geglaubt hat, der unzählige Gespräche vor und hinter den Kulissen geführt und mit großem persönlichem Engagement dafür gekämpft hat, dass wir heute diesen Beschluss fassen konnten“, so Wysocki.

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