Die Kreisvorsitzende der Wetterauer CDU, Staatsministerin Lucia Puttrich und der Bad Nauheimer Vorsitzende Christoph Ott konnten zu ihrem Frühlingsempfang in der Bad Nauheimer Trinkkuranlage neben zahlreichen Parteifreunden auch Vertreter anderer Parteien, Vereinen und Verbänden begrüßen.

Unter den Gästen war auch Bad Nauheims Bürgermeister Klaus Kreß, der der CDU in seinem Grußwort bescheinigte, seit nunmehr 70 Jahren die bestimmende Kraft in Bad Nauheim zu sein und dem Stadtverband für die verlässliche Zusammenarbeit dankte. Vor allem in Situationen, in denen es wirklich auf etwas ankomme, sei es möglich, Entscheidungen über Parteigrenzen hinweg und zum Wohle Bad Nauheims zu fällen.

Kreisvorsitzende Puttrich brachte ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass es wieder möglich ist, Veranstaltungen durchzuführen: Die CDU habe in der vergangenen Zeit zwar viel digital kommuniziert, aber Menschen bräuchten eben Menschen. Es freue sie, dass ihre Landtagskollegin Ines Claus ihrer Einladung nach Bad Nauheim gefolgt sei. Puttrich lobte Claus als positives Beispiel für frische Kräfte innerhalb der hessischen CDU. Sie sei eine Politikern, die als Mutter dreier Kinder, mitten im Leben stehe und die CDU-Fraktion im Hessischen Landtag erfolgreich und mit viel Sachverstand führe.

Hauptrednerin Claus streifte in ihrer Rede diverse Themen. So habe sie kein Verständnis für parteipolitisches Taktieren und das Klein-Klein der SPD unter Bundeskanzler Scholz. Der Angriffskrieg Russlands steht für einen Kampf der Autokratie gegen die Demokratie und erfordert eine entschlossene Antwort alle Demokraten. Dazu gehört auch, dass die Ukraine nicht nur das Recht auf Selbstverteidigung hat, sondern auch die Mittel dazu erhält. Der CDU in Hessen stehe in den nächsten Wochen ein Generationswechsel bevor, wenn Ende Mai der aktuelle Landtagspräsident Boris Rhein in der Nachfolge von Volker Bouffier zum Ministerpräsidenten gewählt werde, um ihm dann Anfang Juli auch im Landesvorsitz der Partei zu folgen. In diesem Zusammenhang wies Claus, die auch dem Präsidium der CDU Deutschlands unter deren Vorsitzenden Friedrich Merz angehört, hervor, wie wichtig Geschlossenheit innerhalb der eigenen Partei ist. Sie sei froh, dass dies der hessischen CDU immer wieder gelinge.

Ott bedankte sich in seinem Schlusswort bei Ines Claus für die klaren Positionen in ihrer Rede und die Aufbruchsstimmung in der hessischen Union, die durch den Generationswechsel an der Spitze von Partei und Fraktion überall spürbar sei, die CDU blicke hoffnungsvoll und voller Tatendrang in die Zukunft.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag