Das im September 2020 im Kreistag verabschiedete Klimaschutzkonzept soll nachgebessert werden. „Die Klimaschutzziele des Wetteraukreises waren stets an den Zielen des Bundes zum Ausstoß von Treibhausgasen orientiert. Daher sollen die Ziele des Kreises angeglichen werden“, begründen CDU-Fraktionschef Sebastian Wysocki und Tabea Rösch (SPD) den Antrag der Koalition zur kommenden Kreistagssitzung. Mit der geplanten Novelle sollen insbesondere die CO2-Emissionen in kreiseigenen Liegenschaften durch geeignete Maßnahmen im Vergleich zu 1990 entsprechend, um 65 Prozent (bisher 55 Prozent), reduziert werden. Ziel ist es, dass bis 2040 die Emissionen gegenüber dem Vergleichsjahr um 88 Prozent sinken. Bis 2045 wird die Klimaneutralität angestrebt.

Darüber hinaus soll durch den Kreisausschuss geprüft werden, ob die Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept für kreiseigene Liegenschaften, für das Heizungs- und Beleuchtungskonzept und die Ausarbeitung der Elektromobilität geeignet sind, die angepassten Ziele zu erreichen. „Natürlich sind bei Bedarf weitere Maßnahmen auf den Weg zu bringen“, betonen die beiden Koalitionspolitiker. „In nur fünf Jahren sollen nämlich die bisher geplanten Maßnahmen für die kreiseigenen Liegenschaften abgeschlossen sein“. Deshalb soll der Kreisausschuss beauftragt werden, dem Kreistag bis Ende 2025 einen Fahrplan für weitere CO2-Reduktionsmaßnahmen für die Jahre nach 2026 vorlegen.

„Der Landkreis trägt aktiv zum Klimaschutz bei. Der Wetteraukreis will hier Vorbild sein und seinen Beitrag zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele in Deutschland leisten“, bekräftigen Tabea Rösch und Sebastian Wysocki die Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes. „Mit der Umsetzung und stetigen Anpassung des Klimakonzeptes ist das Thema Klimaschutz dauerhaft als Aufgabe in der Kreisverwaltung etabliert, um den Wetteraukreis Schritt für Schritt klimafreundlicher zu gestalten“.

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