Mit einem klaren Ergebnis haben die Delegierten der Wetterauer CDU den Kreistagsvorsitzenden und früheren Bad Nauheimer Bürgermeister Armin Häuser zu ihrem Bundestagskandidaten im Wahlkreis 177 gekürt.

Der Wahl ging ein einstimmiger Vorschlag des CDU-Kreisverbandes Wetterau voraus, berichtet die Kreisvorsitzende, Staatsministerin Lucia Puttrich und weiter: „Armin Häuser hat in seiner Bewerbungsrede erneut unter Beweis gestellt, dass er der richtige Mann für diesen Job ist und die Unterstützung der Partei beim anstehenden Wahlkampf verdient hat.“ Wie Puttrich weiter unterstrich, herrsche in der Wetterauer Union große Einigkeit, dass Häuser der richtige Mann zum richtigen Zeitpunkt ist. Mit seiner offenen und verbindlichen Art gelinge es ihm immer wieder vorbildlich die unterschiedlichsten Interessen zu bündeln und zu einem gemeinsamen Erfolg zu bringen. Häuser bringe Erfahrung aus vielfältigen Bereichen mit, sei kompetent und mit seinem Einfühlungsvermögen bestens geeignet, um Politik nah am Menschen zu machen.

In seiner Bewerbungsrede betonte Häuser insbesondere die Wichtigkeit von flächendeckender Digitalisierung, zukunftsorientierter Klimapolitik, der Stärkung von Familien- und Gesundheitspolitik, aber auch einer stärkeren Geschlossenheit der Europäischen Union. Themen wie Siedlungsdruck und Ausbau der notwendigen Infrastruktur wie Kita, Schulen, Verkehrswege, Großflächige Neubaugebiete und Innenentwicklung, Landwirtschaft und Gewerbelogistik, Verkehrslenkung und/oder Verkehrsvermeidung, der Ausbau von Individual- oder Öffentlichen Personennahverkehrs stünden nicht im „entweder oder“, sondern in einem „sowohl als auch“ zueinander. Die CDU regiere Deutschland sehr gut, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel stelle erneut ein gutes Krisenmanagement unter Beweis und besitze eine hohe Glaubwürdigkeit. „Nur eine starke CDU kann mit Vernunft, Weitblick und sozialer Verantwortung und unter der Maßgabe, dass Ökologie und Ökonomie keine Gegensätze sein dürfen, dieses Land gestärkt aus der pandemiebedingten Krise führen“, betonte Häuser und weiter: „Es steht in vielerlei Hinsicht ein Aufbruch bevor und ich möchte als Abgeordneter einen Anteil zum Gelingen dieser Herausforderung beitragen.“

Der 56-jährige Familienvater erhielt 86,5 Prozent, 96 von 111 Delegierten votierten damit auf dem Nominierungsparteitag für ihn. „Für die breite Unterstützung meiner Parteifreunde bin ich sehr dankbar. Die große Zustimmung, die wertschätzenden Redebeiträge und die freundschaftlichen Worte am Rande des Parteitages haben mich ganz besonders gefreut. Das gibt mir Rückenwind für einen Wahlkampf, der bestimmt anders wird. Ich bin mir sicher, dass wir mit Freude, Zuversicht, Mut und Geschlossenheit die vor uns liegenden Wahlkämpfe gemeinsam erfolgreich bestreiten werden“, sagte Häuser. nach seiner Nominierung.

Hintergrund:
Häuser ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Mit seiner Familie lebt er in Bad Nauheim. Aufgewachsen in Butzbach schloss er 1986 sein Duales Studium als Diplom-Verwaltungswirt ab. Im Bad Nauheimer Rathaus arbeitete er sich in jungen Jahren zum stellvertretenden Personalleiter hoch, um nach der Deutschen Einheit eine Pionieraufgabe zu übernehmen: In der Staatskanzlei von Mecklenburg-Vorpommern diente er als stellvertretender Leiter für Haushalt und Organisation. 1996 ging es zurück in die Wetterau, genau genommen nach Nidda, wo er zunächst das Hauptamt leitete und dann Erster Stadtrat wurde. Das gleiche Amt übernahm er zehn Jahre später in Bad Nauheim, wo ihn die Bürger schließlich zum Bürgermeister wählten. Dieses Amt bekleidete er bis 2017. Aktuell ist Häuser Geschäftsführer des Kompetenzzentrums für Telemedizin und E-Health Hessen in Gießen.

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