„Der Büdinger Kreistagsabgeordnete Ulrich Majunke sollte es eigentlich besser wissen“, kritisiert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Patrick Appel die kürzlich von Ulrich Majunke veröffentliche Pressemitteilung über Schulcontainer in Büdingen und den Neubau der Kreisverwaltung in Friedberg. Leider scheine Majunke das kleine Einmaleins der Kommunalpolitik nicht verinnerlicht zu haben oder aber er täusche bewusst Wählerinnen und Wähler mit irreführenden Aussagen.

„Schulbau und Neubau der Kreisverwaltung sind zwei grundverschiedene Positionen im Haushalt. Herr Majunke versucht hier bewusst Stimmung gegen den Kreis auf dem Rücken von Eltern und jungen Menschen zu machen. Das ist nicht seriös“, so Appel weiter. Schulcontainer, so wie sie aktuell auch an der Stadtschule in Büdingen vorkommen, seien eine schnelle Hilfe, um die Spitzen der Schülerzahlen abzufangen und schneller aufgebaut als langwierige Ausschreibungs- und Planungsverfahren für neue feststehende Schulgebäude. Bis ein neues Schulgebäude gebaut sei, haben oftmals die Schulen keinen Bedarf mehr. Hier helfen Container schnell und unkompliziert.

Für schwierig hält die CDU-Kreistagsfraktion den Vergleich zwischen Schulen und dem Verwaltungsneubau. „Nicht nur, dass der Kreis mit einem Neubau die aktuell 15 Standorte der Kreisverwaltung in Friedberg vereint und somit die Effizienz und Bürgerfreundlichkeit steigert, sondern er saniert und modernisiert den Verwaltungsbau in Büdingen. Damit möchten wir als Wetteraukreis auch wieder mehr Dienstleistungen in Büdingen anbieten können, die aktuell auch aufgrund von fehlendem Platz nicht angeboten werden könnte. Ein Bürgermeisterkandidat mit Weitsicht spricht sich nicht gegen die Sanierung und Modernisierung der Kreisverwaltung in Büdingen aus, sondern fördert die Kooperation zwischen Stadt- und Kreisverwaltung. Herr Majunke macht das Gegenteil und argumentiert damit zugleich gegen die Modernisierung des Büdinger Landratsamts.“

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