Robotik, Coding, „Green Economy” und Nachhaltigkeit: Wenn es nach Rinku Sharma geht, sollen das in Zukunft keine Fremdwörter mehr für Kinder und Jugendliche sein. Deshalb gründete er 2019 die Bildungseinrichtung „Techeroes” in Bad Vilbel. Über Sharmas innovatives Konzept hat sich nun der Wetterauer CDU-Bundestagskandidat Armin Häuser informiert. Ebenfalls vor Ort: der örtliche CDU-Landtagsabgeordnete Tobias Utter und Bad Vilbels Erster Stadtrat Sebastian Wysocki.

Es sei besonders wichtig, schon in der Schule und der Kita die Freude an sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) zu fördern, so Sharma. Er befürchtet: „Wenn es uns nicht gelingt, die vorhandenen Fähigkeiten zu aktivieren, verspielen wir die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands.”
Auf Nachfrage von Armin Häuser berichtet Sharma, dass er derzeit vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Und sie alle müssten immer wieder erleben, dass die überbordende Bürokratie in Deutschland kleinen Initiativen und Unternehmen das Leben schwer macht. Eine Beobachtung, die auch Armin Häuser in seinen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern und Unternehmen immer wieder macht.

Im ganzen Kreis unterwegs

Besonders viel Arbeit stecken die „Techeroes”, die bereits mehrere Preise und Wettbewerbe gewonnen haben, derzeit in ihr Projekt „Go Kidogo”: Gemeinsam mit Jugendlichen hat Sharma ein nachhaltiges Lieferportal ins Leben gerufen – und sagt damit Verpackungsmüll bei Essensbestellungen den Kampf an. Schon jetzt nutzen mehrere Restaurants in der Region das nachhaltige Mehrwegsystem, das Stück für Stück ausgebaut werden soll.

Denn nicht nur in Bad Vilbel ist die IT-Akademie aktiv. Mit einem mobilen Truck ist das Team auch im Kreisgebiet unterwegs, von Karben bis Ortenberg. „Es ist uns wichtig, dass digitale Bildung auch und gerade Kinder im ländlichen Raum erreicht.“

CDU-Bundestagskandidat Häuser zeigte sich beeindruckt von Sharmas Einsatz: „Wir brauchen mutige Menschen wie Sie, um in diesen digitalen Zeiten zu bestehen. Ich kann die Schulen und Kitas nur ermuntern, Ihre vielen innovativen Angebote zu nutzen.”

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