Die CDU im Wetteraukreis trauert um den langjährigen Kommunalpolitiker Bernfried Wieland aus Büdingen, der am 4. Oktober nach schwerer Krankheit verstarb. „Bernfried Wieland war über 40 Jahre in Büdingen und im Wetteraukreis in verschiedenen Positionen tätig und genoss über Parteigrenzen hinweg großes Ansehen. Geleitet durch sein Wertefundament stand für ihn stets das Wohl der Bürger im Vordergrund. Nicht nur deswegen ist er ein großes Vorbild für viele unserer Parteifreunde und wird uns sehr fehlen“, betonte die Kreisvorsitzende der Wetterauer CDU, Lucia Puttrich in einem Nachruf ihrer Partei. Die Anteilnahme der gesamten Wetterauer Union gelte nun Wielands Familie und seinen Angehörigen.

Dass Wieland seine Politik immer zum Wohl der Bürger und der Sache tätigte, zeige folgende Anekdote eindrucksvoll, erinnert der Ehrenvorsitzende der Union, Norbert Kartmann: „Bernfried Wieland wurde 1985 zum hauptamtlichen Kreisbeigeordneten gewählt. Wenige Wochen nach seiner Wahl im Kreistag brachte die Kommunalwahl jedoch neue Mehrheitsverhältnisse. Er verzichtete infolgedessen auf den Amtsantritt, weil er sonst gleich wieder abgewählt worden wäre. Das ist moralische Größe!“

Der in Oberschlesien geborene Gymnasiallehrer kam in den 1960er Jahren nach Büdingen an das Wolfgang-Ernst-Gymnasium. Hier wurde er ansässig und sagte darüber vor einigen Jahren, dass ihm nichts Besseres hätte passieren können, als nach Büdingen zu kommen. 1968 trat er in die CDU ein und engagierte sich fortan in Büdingen und im Wetteraukreis für die Christdemokraten.

Bernfried Wieland bezeichnete sich stets als „Lehrer aus Leidenschaft“ und mit der gleichen Leidenschaft war er auch Kommunalpolitiker. 16 Jahre war er insgesamt Stadtverordnetenvorsteher in Büdingen. Fünf Jahre war er Kreistagsvorsitzender, er war CDU-Fraktionsvorsitzender in Büdingen und im Kreistag.

„Bernfried Wieland hat die CDU geprägt und war eine der großen Persönlichkeiten der Wetterauer Union. Aber nicht nur politisch, sondern allen voran auch menschlich war er eine Bereicherung für die Stadt Büdingen und den Wetteraukreis“, so Puttrich und Kartmann abschließend.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag