Wie Arbeitskreisleiter Patrick Appel mitteilt, hat der neue Arbeitskreis „Ländlicher Raum“ der CDU Wetterau vergangenen Montag seine Arbeit aufgenommen. Rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Wetteraukreis - von Rosbach über Münzenberg bishin zu Kefenrod und Gedern - trafen sich in Ortenberg, um die zukünftige Arbeit zu planen. „Uns ist es wichtig, dass sich Mitglieder und Bürger mit ihren Ideen und Vorstellungen direkt einbringen können und nicht nur zu Diskussionen eingeladen werden. Bei uns wird das Wort ‚Arbeit’ groß geschrieben, jeder kann mitmachen“, so Appel in einer Pressemitteilung und weiter: „Die erste Sitzung war schon richtig produktiv und hat viel Spaß gemacht! Wir haben Themenbereiche abgesteckt, in denen wir durch unsere Arbeit Anträge für Gemeindevertretungen, Stadtverordnetenversammlungen und für den Wetterauer Kreistag erarbeiten, die ihren Themenschwerpunkt auf dem ländlichen Raum haben.”

Neben der Infrastruktur und der Lebensqualität im ländlichen Raum zählt dazu ebenso der ÖPNV zum künftigen Aufgabengebiet des AKs. Dabei verwiesen die Christdemokraten vor allem auf die Optimierung der Bahnstrecken durch den ländlichen Raum und die damit verbundenen Zuzug aus den Ballungsräumen. „Mit optimierten Bahnstrecken gewinnt der ländliche Raum nochmals sowohl bei Firmen als auch bei Bürgern und möglichen Neubewohnern an Attraktivität. Auch muss die Mobilität im ländlichen Raum für jedes Alter möglich und bezahlbar sein. Die gute Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes, von Ärzten, Apotheken, Schulen oder Geschäften ist ein ganz wesentlicher Faktor bei der Zukunftssicherung der Städte und Gemeinden.“

Auch das Thema Ärzteversorgung im ländlichen Raum wird eine besondere Rolle im Arbeitskreis spielen: „Wir möchten mögliche Versorgungslücken frühzeitig erkennen und diesen mit Anträgen im Wetterauer Kreistag entgegenwirken“, beschreiben die Christdemokraten ihre Themenfelder. Dabei müsse es auch darum gehen, Ärzten, die ein Interesse an der Arbeit auf dem Land haben, bestmöglich zu unterstützen.

Zum ländlichen Raum gehört aber auch eine Attraktivitätssteigerung für den Tourismus. „Bei der Entwicklung ländlicher Räume kann es auch nicht nur um den Lebens- und Arbeitsraum der dort beheimateten Menschen gehen, sondern auch um deren Attraktivität für die Bewohnerinnen und Bewohner der angrenzenden Ballungsgebiete wie beispielsweise aus dem Rhein-Main Gebiet. Diese möchten Natur und Landschaft erleben“, so Appel.

„Schlussendlich möchten wir ein Leitbild für unsere ländlichen Räume in der Wetterau, egal ob um Münzenberg, Rockenberg oder den ehemaligen Altkreis Büdingen, der den größten Bereich des ländlichen Raumes im Wetteraukreis ausmacht, erarbeiten. Dazu laden wir alle Interessierten herzlich ein, sich und ihre Ideen für ihre Heimat einzubringen“, so Arbeitskreisleiter Appel.

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