Bereits in zehnter Generation führen Karl-Wilhelm Kliem und seine Frau Katharina Damm-Kliem den Margarethenhof im Karbener Ortsteil Kloppenheim. Zusammen mit dem CDU Stadtverband Karben informierte sich Landratskandidat Jan Weckler vor Ort über den Landwirtschaftsbetrieb und die Vermarktung der hauseigenen Produkte.

Über die Stadtgrenze hinaus bekannt ist der Margarethenhof für sein breites Lebensmittelangebot aus eigenen Produkten und von Zulieferern ihres Vetrauens.

Der landwirtschaftliche Betrieb baut auf einer Fläche von etwa 360 Hektar neben Getreide auch Kartoffeln und Zuckerrüben an. In vier modernen Volierenställen werden pro Tag knapp 55.000 Eier produziert. Neben dem Hofladen gehören über 50 Rewe-Märkte und zahlreiche Weiterverkäufer zu den Abnehmern. „Das Futter für die Legehennen wird aus dem von uns angebauten Getreide selbst produziert, denn nur so erreichen wir eine gesicherte hohe Ei-Qualität. Der Hühnermist wird getrocknet als Dung auf unsere Äcker ausgebracht und es entsteht ein geschlossener Kreislauf“, so Karl-Wilhelm Kliem. Die kurzen Transportwege von Eiern, Hühnerfutter und Dung wirken sich außerdem positiv auf die Energiebilanz aus.

Der moderne Maschinenpark umfasst unter anderem eine vollautomatische Eiersortiermaschine, ein Kartoffellager mit computergesteuerter Abpackanlage und eigene Hochsilos zur Getreideannahme. Eine Photovotaikanlage mit 620 Kilowatt Leistung sowie ein Blockheizkraftwerk und ein Kessel für Holzhackschnitzel versorgt über ein Nahwärmenetz den gesamten Hof und fünf Nachbarhäuser mit Energie.

„Neben eigenen Erzeugnissen bieten wir in unserem Hofladen auch zugekaufte Produkte an, die vorrangig von Obst- und Gemüsebauern aus der Region stammen. Außerhalb der Saison stammen die Produkte und exotischen Früchte vom Frankfurter Großmarkt. So können wir unseren Kunden die volle Auswahl an frischen Lebensmitteln garantieren“, erläutert Katharina Damm-Kliem das Konzept des Hofladens.

Neben Obst und Gemüse gibt es dort auch eine reichhaltige Auswahl an Käse, Fleisch und weiterverarbeiteten Produkten wie Nudeln, Gelee und Wein.
„Direkt an der B3 gelegen ist der Margarethenhof mit seinen regionalen Produkten aus hauseigener Herstellung aufgrund seiner langen Geschichte eine echte Institution. Der rege Kundenverkehr im Hofladen zeigt deutlich den Wunsch der Verbraucher nach Lebensmitteln hoher Qualität und einer transparenten Produktionskette“, so Wecklers Fazit.

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