„Ich bin mit den Ergebnissen meiner Schulbesuche sehr zufrieden“, zog der CDU-Landtagsabgeordnete Norbert Kartmann am Rande des Gespräches Wetterauer Lehrkräfte und Elternvertreter mit Hessens Kultusminister Alexander Lorz eine positive Bilanz.

Insgesamt besuchte der Bildungsexperte der CDU alle Grundschulen seines Wahlkreises. „In allen 16 Grundschulen meines Wahlkreises gibt es keinen Lehrermangel und dieses Ergebnis ist auf alle Grundschulen des Kreises übertragbar“, berichtete Kartmann. An keiner dieser Schulen gebe es Unterrichtsausfall, wie es grundsätzlich von SPD, FDP und Linke behauptet werde, so Kartmann und weiter: „Hier wird etwas behauptet, was nicht der Realität entspricht. Der von SPD, Linken und GEW im Gleichklang behauptete Unterrichtsausfall findet nur in deren Postillen statt.“ Immer werde es an Schulen den Ausfall der einen oder anderen Stunde geben, zum Beispiel durch Krankheit von Lehrkräften, der nicht von einem Tag auf den anderen kompensiert werden könne.

In den hessischen Schulen gebe es zurzeit mehr Lehrer bezogen auf die Schülerzahl als je zuvor. Über 1.000 zusätzliche Stellen steigern die Zahl der Lehrerstellen auf die Rekordzahl von 54.100. Diese größte Zahl von Lehrerinnen und Lehrern mache sich entsprechend auch im Wetteraukreis bemerkbar.

Wichtig sei zunächst, dass die für den Regelunterricht benötigten Stellen - also gemäß der gültigen Stundentafel - vorhanden seien. Und für den zusätzlichen Bedarf - wie zum Beispiel Sozialpädagogen oder die benötigten Stellen zum Beispiel für den Sonder- und Förderbedarf, seien die Stellen auch ausgewiesen inklusive neuer Stellen.

So stünden beispielsweise seit dem 1. August 700 neue Stellen für sozialpädagogische Fachkräfte an Grund- und weiterführenden Schulen zur Verfügung – davon profitierten mehr als 1.300 Schulen. Wenn da nicht alle Stellen besetzt seien, dann liege es an der im Augenblick nicht ausreichenden Zahl von benötigten Fachlehrerinnen und Fachlehrern.

Die Stellenbilanz in Hessen spreche ein klare Sprache: „38.000 Stellen stehen für die Versorgung aller Unterrichtsstunden gemäß Stundentafel zu Verfügung, ca. 16.000 Stellen für den zusätzlichen Bedarf, den die zukunftsorientierte Schule von Heute benötigt", erläuterte Norbert Kartmann. Hessen verfüge also über ca. 54.000 im Landeshaushalt ausgewiesene Lehrerstellen, die an den unterschiedlichen Schulen tätig seien. Von großem Unterrichtsausfall zu sprechen sei reines Wahlkampfgetöse.

Die Situation an den Schulen im Wetteraukreis sei insgesamt ebenso zufriedenstellend, wie ein Gespräch ergeben habe, welches er mit den Abgeordneten im Bereich des Staatlichen Schulamtes Hochtaunus/Wetterau Banzer und Utter geführt habe. Auch im Bezirk des SSA könne nicht von Unterrichtsausfall gesprochen werde.

In diesem Zusammenhang erläuterte Kartmann die Lage der Bildungspolitik in Hessen mit ihren positiven Auswirkungen auf die Schulen im Wetteraukreis. „Heute gibt es so viel Geld im Bildungsetat wie nie zuvor, so viele Lehrerstellen und Unterrichtsstunden wie nie zuvor und so wenige Schüler ohne Abschluss wie nie zuvor", so Kartmann. Diese Rekordwerte machten deutlich, dass die hessischen Schulen als Folge des entschlossenen Handelns und der klaren Schwerpunktsetzung der CDU-geführten Landesregierung besser dastünden als je zuvor in der Geschichte unseres Bundeslandes.

Trotz der sinkenden Schülerzahlen seien im laufenden Jahr 1.000 neue Lehrerstellen geschaffen worden. Hessen investiere so viel in die Bildung der Kinder wie kein anders Flächenland in Deutschland. Kartmann: „Der bundesweit erhobene Bildungsfinanzbericht zeige für Hessen einen mit 1.500 Euro Pro-Kopf-Ausgaben für Bildung entsprechenden Rekordwert aus. Der hessische Landeshaushalt weise für den Bildungsetat die Rekordhöhe von über fünf Milliarden Euro aus. Dies zeigt eindeutig, dass Schulpolitik für die CDU in Hessen erste Priorität hat.“

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