Der Landratskandidat der CDU, Erster Kreisbeigeordneter Jan Weckler hat sich dafür ausgesprochen, die Klimaschutzziele des Wetteraukreis, die am 27.05.2009 vom Kreistag des Wetteraukreis beschlossen wurden, fortzuschreiben. „Wir werden bis zum Auslaufen der Maßnahmenpläne im Jahr 2020 ein fortgeschriebenes Klimaschutzkonzept vorlegen. Langfristiges Ziel ist es, bis zum Jahr 2050 weitgehend treibhausgasneutral zu werden. Damit orientieren wir uns am Ziel des Pariser Abkommens, nach dem in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts weltweit Treibhausgasneutralität erreicht werden soll“, sagte Weckler. Mittelfristiges Ziel ist das Senken der Treibhausgasemissionen in den Liegenschaften des Wetteraukreis bis 2030 um mindestens 55 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990. „Wir müssen daher eine Strategie für die kommenden Jahre und Jahrzehnte formulieren bis zur vollständigen Umstellung auf erneuerbare Energien, um die Ziele des Pariser Klimavertrags zu erreichen“, so Weckler.

„Dabei wollen wir bewährte Maßnahmen wie die Ausrüstung weiterer Dächer mit Photovoltaik-Anlagen vorantreiben, aber auch neue Handlungsfelder wie das der Mobilität mit einbeziehen“, konkretisiert Weckler seine Pläne. So soll beispielweise geprüft werden, ob an den Wetterauer Schulen E-Ladepunkte für Lehrkräfte geschaffen werden können. Gleichzeitig solle bei jedem Austausch von Fahrzeugen im Fuhrpark der Kreisverwaltung geprüft werden, ob bei einem neuen Leasing-Vertrag auch E-Autos oder Autos mit Hybridantrieb eine Alternative sein könnten. Auch möchte Weckler das Thema der weiteren energetischen Sanierung voranbringen. Dabei geht es nicht nur um Verbesserungen bei der Gebäudeisolierung, sondern auch um den konsequenten Austausch der Beleuchtung auf die stromsparende LED-Technik oder regenerative Heizenergie, wo dies möglich ist. Konkret müsse darauf geachtet werden, bei allen anstehenden Heizungsmodernisierungen kreiseigener Gebäude als Grundlage biogene Brennstoffe, Geothermie oder Solarthermie zu berücksichtigen, um von den fossilen Energien weg zu kommen. Auch der Erhalt eines Beauftragten für den Klimaschutz in der Kreisverwaltung, hinterlegt mit einem entsprechenden Stellenkontingent, müsse gewährleistet bleiben.

„Der Wetteraukreis will seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten und mithelfen, dass wir die ehrgeizigen Klimaschutzziele der Bundesregierung auch erreichen können“, so Jan Weckler abschließend.

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