Beeindruckt zeigte sich der Arbeitskreis Bildung der CDU-Kreistagsfraktion beim Besuch der Wartbergschule in Friedberg. Mit dabei auch Erster Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Jan Weckler. Freundlich empfangen wurde die Gruppe von einigen Schülerinnen und Schülern sowie von Schulleiter Thorsten Giese.

Bei einem Rundgang durch die Schule bestaunten die Kommunalpolitiker die gute Ausstattung der Schule, z. B. konnte die neue Rollstuhlschaukel in Augenschein genommen werden. Im Schuljahr 2013/14 besuchten 81 Schülerinnen und Schüler die Wartbergschule. In diesem Schuljahr sind es bereits 95. Von den 95 Schülerinnen und Schülern haben 19 körperlich-motorische Einschränkungen. Auf Grund der vom Schulleiter prognostizierten steigenden Schülerzahlen wünscht sich die Schule auch eine stärkere Kooperation mit der Johann-Philipp-Reis-Schule und der Volkshochschule, um Schulraum gemeinsam zu nutzen. Nach bis zu zwölf Schulbesuchsjahren ist es das Ziel, die Schülerinnen und Schüler an eine Arbeitsstelle im regulären Arbeitsmarkt zu vermitteln. Ist dies nicht möglich, dann finden die Jugendlichen üblicherweise eine Beschäftigung bei der Behindertenwerkstatt Wetterau in Friedberg.

„Bereits seit 50 Jahren leistet die Wartbergschule eine unverzichtbare Arbeit und fördert Kinder mit Behinderung bestmöglich“, so der bildungspolitische Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion, Manfred Jordis. Als Konkurrenz zur Inklusion versteht sich die Schule nicht. Viele Eltern wählen die Schule bewusst für ihre Kinder, da die Klassen klein sind und eine sehr persönliche Betreuung in einer großartigen Atmosphäre stattfindet. „Als Kreis wollen wir auch weiterhin Förderschulen erhalten, damit die Wahlfreiheit der Eltern zwischen inklusiver Beschulung und Schulbesuch einer Förderschule erhalten bleibt. Gerade die Wartbergschule mit ihrem speziellen KnowHow trägt dazu bei, die ihnen anvertrauten Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu fördern und fit für ein möglichst eigenständiges Leben zu machen“, so der Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Jan Weckler abschließend.

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