„Mit dem Entwurf zum Doppelhaushalt 2019/2020 untermauert die Koalition ihren Gestaltungsanspruch für den Wetteraukreis“, so kommentiert CDU-Fraktionschef Sebastian Wysocki den Haushaltsentwurf, den Landrat Jan Weckler in die letzte Kreistagssitzung am 24. Oktober 2018 eingebracht hat und der gerade in den Fachausschüssen intensiv beraten wird. Der vorliegende Haushaltsentwurf sei von der Maßgabe geprägt, bei gleichzeitig hohen Investitionen und großen Herausforderungen im Sozialbereich – eine nachhaltig gesunde Finanzlage zu erreichen, so der CDU-Politiker weiter.

„Der Haushalt sieht Rekordinvestitionen vor, vor allem im Schulbereich“, sagt der finanzpolitische Sprecher und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Oliver von Massow. Der Schulbau sei eine ganz zentrale Aufgabe des Wetteraukreises. Insbesondere die stark ansteigenden Schülerzahlen machen es notwendig, neuen Schulraum zu schaffen. So steigen die Investitionen in Schulraum von rund 17 Millionen Euro in den Jahren 2017 und 2018 auf mehr als jeweils 35 Millionen Euro in den beiden Jahren des Doppelhaushalts 2019/2020, erläutert von Massow. Aber auch das Thema Infrastruktur rücke durch die steigende Attraktivität des gesamten Wetteraukreises stärker in den Fokus. „Im Bereich des Verkehrs gilt es, neben Erhalt und Ausbau der Kreisstraßen und des Radfahrverkehrs auch den Öffentlichen Personennahverkehr zu stärken. Hier sind der S6-Ausbau und die Reaktivierung der Horlofftalbahn zwischen Wölfersheim und Hungen zentrale Projekte“, so von Massow.

Der Sozialbereich sei nach wie vor der größte Einzelposten im Haushalt. Für die beiden Jahre des Doppelhaushaltes sind jeweils rund 264,8 bzw. 279,1 Millionen Euro vorgesehen. Stolz sei man, das Sozialbudget noch einmal kräftig angehoben zu haben. „Gestartet sind wir 2017 mit einem Volumen von 25,3 Millionen Euro. Im Jahr 2020 wächst das Sozialbudget auf stolze 32 Millionen Euro an. Das ist eine beachtliche Steigerung. Das Sozialbudget zielt auf den Erhalt und den Ausbau sozialer Hilfen im Landkreis ab. Leistungen und Projekte werden abgesichert, um Trägern und der Kreisverwaltung eine verlässliche Planungsbasis und -sicherheit zu gewähren“, so CDU-Fraktionschef Wysocki.

„Der Entwurf des Doppelhaushaltes ist getragen vom Willen, unsere Heimat zukunftsfähig aufzustellen und die Sozial- und Bildungsarchitektur auszubauen. Die dynamische Entwicklung des Bevölkerungswachstums sowie die Investitionsprogramme bestimmen wesentlich die Rahmenbedingungen der Haushaltsjahre 2019 und 2020“, so die beiden CDU-Politiker. Trotz der großen Herausforderungen sei es gelungen, einen soliden Entwurf aufzustellen, der im Ergebnis die für eine Genehmigung notwendigen Überschüsse ausweise und trotzdem die Kommunen entlaste. „Es gibt keine finanziellen Forderungen mehr an die Städte und Gemeinden, wenn es um den Schulbau geht. Im aktuellen Haushalt macht dies eine Entlastung von rund 26 Millionen Euro aus. Eine gewaltige Summe“, so Wysocki und von Massow abschließend.

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