Die Koalition aus CDU und SPD im Wetteraukreis hat die vorhandenen Kriterien für die Kostenbeteiligung der Standortstädte und -gemeinden bei Schulneubauten grundlegend neu geordnet. „Die Finanzierung von Schulraum ist nicht mehr abhängig von der Kassenlage der Städte und Gemeinden. Die früher übliche zusätzliche Anteilsfinanzierung wird im Grundsatz nicht mehr erhoben“, so die Beiden Fraktionsvorsitzenden Sebastian Wysocki (CDU) und Christine Jäger (SPD).

In ihrem Koalitionsvertrag hatten sich CDU und SPD darauf verständigt, die vorhandenen Kriterien für die Kostenbeteiligung der Standortstädte und -gemeinden bei Schulneubauten zu ändern. Der Bau von Fach- und Klassenräumen sowie Ganztagsflächen wie beispielsweise Differenzierungsräume und Mensen soll grundsätzlich durch den Wetteraukreis finanziert werden. Dabei bildet das Raumprogramm für Grundschulen die Maßgabe. Es wird auch zukünftig analog für den Sekundarbereich angewandt.

„Die Kommunen haben jedoch weiterhin die Möglichkeit, zusätzliche Räumen, beispielsweise Betreuungsräume oder sonstige öffentliche Räume, in hundertprozentiger Kofinanzierung zu realisieren“, so die beiden Fraktionsvorsitzenden. Das öffne die Tür für zahlreiche interkommunale Projekte. Wysocki und Jäger betonten abschließend, dass sich der Schulbau im Wetteraukreis für alle Schulformen nach den erforderlichen pädagogischen Anforderungen richte.

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