Der Butzbacher Degerfeldschule statteten Mitglieder des Bildungsarbeitskreises der CDU-Kreistagsfraktion und der Erste Kreisbeigeordnete, Schuldezernent, Jan Weckler, einen Besuch ab, um sich über die Arbeit an der Degerfeldschule, einer Grundschule mit Eingangsstufe, zu informieren. Empfangen wurden die Kreispolitiker von Schulleiterin Cornelia Jüttner-Tunkowski und Konrektor Daniel Genné.

„Es ist abzusehen, dass wegen den sich positiv entwickelnden Bevölkerungszahlen im Wetteraukreis auch die Schülerzahlen im gesamten Kreisgebiet steigen werden. Wir rechnen in den nächsten Jahren mit insgesamt rund 690 zusätzlichen Schülern pro Jahrgang. Das ist eine unglaubliche Herausforderung für den Schulträger, aber natürlich besonders für unsere Schulen und die Lehrkräfte“, stellte Schuldezernent Jan Weckler anfangs fest. Wie Schulleiterin Cornelia Jüttner-Tunkowski dahingehend berichtete, besuchen derzeit 418 Schülerinnen und Schüler ihre Schule. Diese Zahl werde sich innerhalb der nächsten Jahre auch aufgrund neuer Baugebiete auf mehr als 500 Schüler erhöhen. Die dafür benötigte Schulerweiterung stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen, denn manche der schulischen Flächen liegen im Bereich des UNESCO-Weltkulturerbes Limes und unterliegen damit erheblichen Einschränkungen bei Baumaßnahmen. „Der Wetteraukreis und die Stadt Butzbach arbeiten gemeinsam an einem ganzheitlichen Konzept, um möglichst schnell den benötigten Schulraum zu schaffen. Der zeitnahe Ausbau hat dabei höchste Priorität“, betonte der Erste Kreisbeigeordnete Weckler.

Bei einem Rundgang durch die Schule machte Schulleiterin Cornelia Jüttner-Tunkowski das gut genutzte Ganztagsangebot der Schule deutlich: Der überwiegende Teil der Schülerinnen und Schüler nehmen an dem Angebot teil. Mit zahlreichen Vereinen besteht eine teilweise mehrjährige Kooperation etwa in den Bereichen Reiten, Schach, Tanz, Musik und Sport. Eine Besonderheit der Degerfeldschule ist die Eingangsstufe, die den Kindern den Übergang vom Kindergarten in die Schule erleichtern, sie behutsam an das schulische Lernen heranführen und ihrem individuellen Entwicklungsstand gemäß fördern soll. Die Kinder werden bereits im Alter von fünf Jahren eingeschult.

„Erst kürzlich feierte die Degerfeldschule ihr 50-jähriges Bestehen. Wir freuen uns, dass die Schule auf eine so erfolgreiche Zeit zurückblicken kann und möchten den Beteiligten gerne versichern, dass die CDU-Fraktion sie bei der Bewältigung der bevorstehenden Aufgaben bestmöglich unterstützen wird“, sagte der Bildungspolitische Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion, Manfred Jordis abschließend.

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