Die Wetterauer CDU-Landtagsabgeordneten Lucia Puttrich, Norbert Kartmann und Tobias Utter informieren über das Programm „Digitale Schule Hessen“ in der Wetterau:

„Die Zukunft ist digital und wir wollen in Hessen weiter Vorreiter sein. Die Schülerinnen und Schüler im Wetteraukreis werden fit gemacht für die digitale Zukunft. Mit dem Programm ‚Digitale Schule Hessen‘ investieren wir hessenweit deshalb eine weitere knappe halbe Milliarde Euro in die Köpfe unserer Kinder. Der zwischen Bund und Ländern vereinbarte ‚Digitalpakt Schule‘ ist ein Baustein dieser Strategie. In Partnerschaft mit den Schulträgern stockt das Land die Digitalpakt-Bundesmittel in Höhe von 372 Millionen Euro über die Laufzeit von fünf Jahren auf fast 500 Millionen Euro auf. Hessen erhöht damit die mit dem Bund vereinbarte Eigenbeteiligung von zehn auf 25 Prozent.“ Dies betonte die Landtagsabgeordnete und hessische Europaministerin Lucia Puttrich (CDU) anlässlich der jüngst veröffentlichten Zahlen zur Verteilung der Kontingente im Rahmen des Programms Digitale Schule Hessen und informierte über den Betrag von 19.577.219 Euro, der dem Wetteraukreis anteilmäßig als Investitionsvolumen zur Verfügung stehen wird.

Die Mittel stehen für die digitale Infrastruktur der Schulgebäude in der Wetterau zur Verfügung. WLAN in Schulgebäuden, digitale Präsentationstechniken in Unterrichtsräumen, Cloud-Lösungen und Lernplattformen sollen weiter vorangebracht werden. Im Rahmen pädagogischer Konzepte kann auch in mobile Endgeräte investiert werden. Dafür sollen auch landesweite Lösungen wie das Schulportal Hessen unterstützt werden. „Digitalisierung soll zur bestmöglichen individuellen Förderung aller Schülerinnen und Schüler beitragen“, so der Butzbacher Landtagsabgeordnete Norbert Kartmann (CDU). Neue Lernformen und digitale Methoden können den Unterricht bereichern, sollen ihn aber nicht bestimmen. Gerade an Grundschulen sollen gemäß der Entwicklungsstufen der Kinder die Vermittlung analoger und manueller Kulturtechniken auch weiterhin im Vordergrund stehen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die gezielte Unterstützung der Schulen beim Umgang mit digitalen Medien. Experten sollen das Staatliche Schulamt für den Hochtaunuskreis und Wetteraukreis dabei begleiten, pädagogische Konzepte zum Einsatz digitaler Medien zu entwickeln und umzusetzen. „Die Lehrerinnen und Lehrer sind die Gestalter des digitalen Wandels in den Schulen, eine Grundvoraussetzung für modernen Unterricht“, so der Landtagsabgeordnete Kartmann.

Es sollen alle Schulen – von der Grundschule bis zur Berufsschule – vom Programm „Digitale Schule Hessen“ profitieren. Insbesondere berufliche Bildung ist in hohem Maß von der Digitalisierung und deren Rückwirkung auf Arbeits-, Produktions- und Geschäftsabläufe betroffen. Deshalb ist ein Unterrichtsziel, die Kompetenz bei der Nutzung digitaler Arbeitsmittel und -techniken auszubauen.

Die Mittel aus dem Programm „Digitale Schule Hessen“ ergänzen die bereits umfangreiche Förderung der CDU geführten Landesregierung zur Weiterentwicklung eines optimalen Lernumfeldes. Mit ‚Schule@Zukunft‘ werden die Schulträger bereits seit dem Jahr 2001 jährlich bei der digitalen Ausstattung und bei Wartungsmaßnahmen von Landesseite unterstützt. Im Rahmen der ‚Gigabit-Strategie‘ ist für mehr als 70 Prozent der Schulen in Hessen der Anschluss an das Glasfasernetz bereits projektiert oder beantragt – zahlreiche Schulen sind schon gigabitfähig angebunden. Mit dem Kommunalen Investitionsförderprogramm ‚KIP macht Schule‘ erhalten die Schulträger bereits mehr als 550 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln, die auch zur Finanzierung der digitalen Infrastruktur genutzt werden können.

„Zusammengerechnet stehen für jede Schülerin und jeden Schüler im Wetteraukreis damit rund 540 Euro zur Verfügung. Wir investieren kräftig in eine topmoderne und hochqualifizierte Ausbildung unserer Kinder, damit sie eine gute Zukunft in der digitalen Welt haben können“, so der Bad Vilbeler Landtagsabgeordnete Tobias Utter (CDU) abschließend.

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