Bei dieser besonderen Adresse hat sich der Vorstand der Wetterauer Frauen Union zu seiner letzten Vorstandssitzung getroffen. Hinter der Adresse verbirgt sich der Hof und Milchviehbetrieb von Daniela und Michael Vogler. Daniela Vogler selbst ist stellvertretende Vorsitzende der Frauen Union Wetterau und hat zu gleich zwei bedeutenden Themen auf ihren Hof geladen.

Gleich nach der Vorstandssitzung fand der zweite After-Work-Stammtisch der CDU Vereinigung statt. Zu dem Thema „100 Tage nach der Landratswahl“ ist Jan Weckler, der am 18. April in das Amt des Landrats eingeführt worden ist, gerne nach Altenstadt gekommen. Zwar seien es noch keine 100 Tage im Amt, aber 100 Tage nach der Wahl – und in dieser Zeit ist gleichermaßen viel geschehen.

Bildung ist bei Weckler nach wie vor »Chefsache«. Abermals wurde deutlich, dass Weckler das Thema Schule mit Herzblut angeht. „Wir erwarten mehr als 30.000 Menschen und damit einhergehend über 700 Schüler pro Jahrgang“ bilanzierte Weckler und teilte mit, dass an 24 Schulstandorten An- und teilweise auch Neubauten vorgesehen sind.

Der Wetteraukreis profitiert von dem Zuzug der Menschen. Der Zuwachs fordere natürlich mehr Wirtschaft und mehr Wohnbebauung und gleichzeitig ziehe er so mehr Aufmerksamkeit auf sich.

„Der Wetteraukreis ist so vielseitig und facettenreich. Er bietet kulturell eine Menge, wir haben wunderschöne Landschaften und Stadt und Land liegen so nah beieinander. Es ist daher wichtig, dass der Wetteraukreis in die Kulturregion RheinMain zurückkehrt“ so Weckler. Deutlich wurde, dass Weckler die Themen bestens im Auge hat und die Aufgaben mit viel Fachwissen, Elan und Freude angeht.

Die Nähe zwischen Stadt und Land wurde nicht zuletzt während des Rundgangs über den Hof von Familie Vogler deutlich. „Von Altenstadt nach Friedberg in 20 Autominuten. Ein Markenzeichen der Wetterau, dass beide Seiten hier gut gelebt werden können. Die Wetterau profitiert von diesem Zweiklang aus Landschaft und Weiterentwicklung", so die Kreisvorsitzende der Wetterauer Frauen Union, Beatrice Schenk-Motzko.

Der Viehbestand umfasst rund 85 Milchkühe und die weibliche Nachzucht, das Futter stammt aus eigenem Anbau. Neben Weizen, Gerste und Zuckerrüben wird auf den landwirtschaftlichen Flächen auch Raps angebaut. Die Arbeit auf dem Hof teilt sich das Ehepaar mit den Eltern von Daniela Vogler.
Über Themen, wie die schwankenden Preise am Milchmarkt, den Wildwarnretter, den Landwirte bei Mäharbeiten am Mäher anbringen um Tiere vor der Maschine zu warnen und die Anforderungen, die eine ökologische und moderne Landwirtschaft mit sich bringen, wurde informiert.

„Es ist schön und gleichzeitig beeindruckend – wenn man sich die Größe des Hofes vor Augen hält – zu sehen, dass in diesem mittelständischen Familienunternehmen alle drei Generationen gemeinsam Hand in Hand arbeiten. Die ganze Familie arbeitet mit und engagiert sich neben dem Hof und dem Beruf noch ehrenamtlich“ ist Schenk-Motzko begeistert.

Quelle: Frauen Union Wetterau

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag