MdL Klaus Dietz kritisiert GAP-Vorschläge des EU-Kommissars – „Für Hessen so nicht hinnehmbar“
Die vorgelegten Legislativvorschläge der EU-Kommission zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU kritisiert der Wetterauer CDU-Landtagsabgeordnete Klaus Dietz scharf. „Was EU-Kommissar Ciolos bisher vorgelegt hat, ist in vielen Bereichen für uns in Hessen nicht hinnehmbar. Insbesondere beim ‚Greening‘ oder den benachteiligten Gebieten kämpfen wir weiter für Verbesserungen und gerechte Lösungen im Sinne unserer Landwirte. Die großen Vorleistungen der deutschen, hessischen und auch Wetterauer Bauern müssen fair berücksichtigt werden. Auch ein Bürokratieabbau ist in den 600 Seiten Verordnungstext nicht erkennbar“, sagte Dietz.
Mit fast 60.000 Arbeitsplätzen und einer Bruttowertschöpfung von über einer Milliarde Euro sei die Landwirtschaft insbesondere in Hessen ein bedeutender und wertvoller Wirtschaftszweig. Es sei daher von zentraler Bedeutung ihn mit seinen fast 18.000 Betrieben zu erhalten, zu entwickeln und zukunftsfähig zu machen, so der CDU-Politiker.
„Landwirte haben eine breite Aufgabenpalette. Sie sind nicht nur Nahrungsmittelproduzenten, sondern gleichzeitig Umwelt-, Landschafts- und Artenschützer, Energiewirte und prägender Faktor für den ländlichen Raum – und alles zum Nutzen unserer gesamten Gesellschaft“, so der Abgeordnete.
Der hessischen Landesregierung liege viel an einer effizienten, leistungsstarken und zukunftsfähigen Landwirtschaft in Hessen, daher unterstützte sie Hessens Bäuerinnen und Bauern nicht nur durch die Co-Finanzierung der sogenannten GAP-Mittel, sondern auch durch Investitionsförderung, Aus- und Weiterbildung sowie Beratung, sagte Dietz abschließend.