„Gemeinsam mit seinen Kollegen aus anderen Bundesländern ist es Ministerpräsident Volker Bouffier gelungen, sich erfolgreich für eine Energieversorgung ohne Kernkraftwerke einzusetzen - Eine nukleare Kaltreserve in Form eines Stand-By-Betriebs von Biblis bleibt Hessen somit erspart. Es ist beruhigend, dass unsere Energieversorgung auch ohne nukleare Kaltreserven sichergestellt werden kann“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Klaus Dietz anlässlich der Ankündigung der Bundesnetzagentur, kein Kernkraftwerk als „Kaltreserve“ zu benötigen.
„Die Bundesnetzagentur hat alle Reserven gesichtet und die Versorgung durch Kohle als verlässliche Energieform bewertet. Aber man muss sich bewusst sein, dass uns eine nukleare Reserve nur durch den Weiterbetrieb von Kohlekraftwerken erspart bleibt. SPD und Grüne in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben das längst eingesehen. Es bleibt zu hoffen, dass auch SPD und Grüne in Hessen beim Thema Kohle endlich über ihren ideologischen Schatten springen und den Realitätssinn walten lassen. Insbesondere Torsten Schäfer-Gümbel spricht mit gespaltener Zunge, so ist er in Berlin für Kohlekraftwerke, aber in Hessen kämpft er gegen Staudinger. Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit sehen anders aus“, so der CDU-Politiker abschließend.