CDU-Kreisvorsitzende Lucia Puttrich weist Kritik von Cäcilia Reichert-Dietzel und Stefan Lux als „Wahlkampfgetöse“ zurück
Wetteraukreis. Als „Schönfärberei“ hat CDU-Kreisvorsitzende Lucia Puttrich den Artikel von SPD-Fraktionschefin Cäcilia Reichert-Dietzel und ihres finanzpolitischen Sprechers, Stefan Lux (SPD), bezeichnet. „In der SPD geht offenbar die Angst vor einem CDU-Bürgermeister in Gedern um“, so Puttrich. Anders könne sie sich das Verhalten der beiden SPD-Kreispolitiker nicht erklären. Die Kritik an Alexander Kartmann könne man deshalb getrost als „Wahlkampfgetöse“ abtun.
Anscheinend habe Kartmann mit seiner Kritik am SPD-Unterbezirksvorsitzenden den „wunden Punkt“ der Sozialdemokraten getroffen. „Joachim Arnold hat in den vergangenen drei Jahren mehrfach unter Beweis gestellt, dass er seine Aufgabe als Landrat nicht von der des SPD-Parteivorsitzenden trennen kann. Immer wieder tritt er öffentlichkeitswirksam als Feuerwehrmann selbst gelegter Brände in Erscheinung und schmückt sich mit fremden Federn. Wer Bescheide des Landes verteilt und so tut, als wären es Erfolge seiner Arbeit, der handelt unredlich“, so die CDU-Kreisvorsitzende.
Die Kritik von Stefan Lux sei wiederum exemplarisch für das Versagen der Wetterauer SPD im Finanzbereich. „Anstatt selbst Vorschläge zur Konsolidierung der Kreisfinanzen zu erarbeiten, kritisiert man einmal mehr die Landesregierung. Die CDU habe in der vergangenen Legislaturperiode mehrfach Sparvorschläge unterbreitet, die vom Landrat einfach beiseite gewischt wurden. „Sich jetzt hinzustellen und Sparvorschläge von der CDU einzufordern stellt wieder einmal die Ideenlosigkeit der Wetterauer Sozialdemokraten unter Beweis“, so Lucia Puttrich abschließend.